Irgendwo in Georgia wird während eines schweren Gewittersturms eine elektrische Überlandleitung gekappt und läßt eine Spannung von mehreren Tausend Volt ins Erdreich fließen. Dadurch kriechen unzählige Erdwürmer an die Oberfläche und machen sich –nunmehr aggressiv geworden– daran, die Kleinstadt Fly Creek zu überfallen. Mick und seine Freundin Geri können sich gerade noch so im Farmhaus von Geris Eltern verschanzen…
Jeff Lieberman ist mit „Squirm– Invasion der Bestien“ der Kultfilm unter den Tierhorror-Streifen gelungen. Basieren soll das Ganze auf einem wirklichen Vorfall in Georgia aus dem Jahre 1975– man will es kaum glauben. Technisch brilliert der Film vor allem durch seine unvorhersehbaren Schockeffekte und die detaillierte Zeichnung einiger skurriler Figuren. Abgerundet wird das Ganze durch ein paar sehenswerte frühe Make-Up-Arbeiten Rick Bakers. Eine Duschszene, als Hommage an Alfred Hitchcocks „Psycho“ gedacht, ist der eklige Höhepunkt in einer ganze Abfolge von Szenen, in denen die schleimigen Würmer die eigentlichen Hauptdarstellers dieses Filmes bilden. Wie „Blue Sunshine“ gehört auch „Squirm– Invasion der Bestien“ zu den Filmen Jeff Liebermans, die bislang von der etablierten Kritik mißachtet worden sind. Fazit: Genrekino der besten Sorte, allerdings nichts für schwache Mägen. Mit Don Scardino, Patricia Pearcy, R. A. Dow, Jean Sullivan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin