Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Frankreich 1650. Gilles de Lancré ist ein fieser Burgherr, der von seiner Mätresse in schwarzmagische Orgien verstrickt wird. Daraufhin verwandelt sich Gilles in einen sabbernden Despoten, der seine Untertanen knechtet und foltert. Ein junger Adliger kämpft an der Seite von Rebellen gegen diese Schreckensherrschaft.

Banaler Mantel- und Degenfilm mit Robin-Hood-Variante, der durch eine Handvoll Horrorelemente aufgemotzt wurde. Zwar ist Leon Klimovskys neuerlicher Knaller technisch weitestgehend ordentlich hergestellt worden, doch kann die dünne Handlung um den besessenen Gilles de Lancré nicht überzeugen, denn Paul Naschy macht in dieser Rolle nur einen sehr blassen Eindruck. Ferner ist der modern anzuhörende elektronische Soundtrack äußerst unpassend zum Gezeigten, was nicht gerade stimmungsfördernd ist. Die mitunter sehr lausig gemachten Spezialeffekte (u.a. ein Geköpfter mit allzu offensichtlichem Gipskopf!) ergänzen den zwiespältigen Gesamteindruck wunderbar. Mit Paul Naschy, Norma Sebre, Guillermo Bredeston, Vidal Molina u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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