Oberst Steven West kehrt nach Jahren im Weltall von einer Forschungsreise zum Planeten Saturn auf die Erde zurück. Leider läßt die getankte intensive Raumbestrahlung seinen Körper regelrecht schmelzen. Er bricht aus dem Krankenhaus aus und hinterläßt eine makabre Spur verlorener Körperteile und dahingemordeter Opfer, denn West ist auch noch Kannibale geworden…
William Sachs’ Film ist ein relativ schnell heruntergekurbeltes B-Picture, welches vornehmlich von den recht graphischen Effekten Rick Bakers lebt. Inhaltlich ist diese modisch brutalisierte Variante auf die typische 50er-Jahre-Science-Fiction-Thematik der unheiligen Raumfahrt eine gelungene Abwechslung zu den vielen Psychothrillern, die Mitte der 70er Jahre Hochkonjunktur hatten. Trotz offensichtlicher schauspielerischer Mängel –man chargiert eher und neigt zum Overacting– bietet „Der Planet Saturn läßt schön grüßen“ doch genügend skurrile Einfälle, um unterhalten zu können. Ob die deutsche Fassung uncut ist, sei hier dahingestellt. Alternativtitel: „Der Zombie aus dem Weltall“. Mit Alex Rebar, Michael Aldredge, Dorothy Loce, Myron Healey u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin