Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Quentin Collins, letzter Nachkomme eines alten Adelsfamilie, kommt mit seiner jungen Frau auf das Schloß seiner Ahnen. Schon in der ersten Nacht quälen ihn Alpträume, die mit einer Hexenverbrennung durch den Collins-Clan vor über 100 Jahren zu tun haben. Fortan macht Quentin eine Verwandlung durch: Unter dem Eindruck der familiären Vergangenheit wird er zum Besessenen, der sogar seine Frau töten will…

Nun ja, dieser Film ist nicht leicht zu beurteilen. Auf der einen Seite glänzt Dan Curtis’ Beitrag zur Verlagerung des klassischen Gothic-Horrors ins moderne Ambiente durch inszenatorische Einfälle und atmosphärisch dichte Bilder, auf der anderen Seite muß man aber unumwunden zugeben, daß „Das Schloß der verlorenen Seelen“ so seine Längen hat und schlichtweg langweilig ist. Dieser zwiespältige Eindruck zieht sich bis zur letzten Handlungsminute hin, denn auch die erzählte Geschichte vermag nicht immer zu fesseln. Schauspielerführung und Regie sind jedoch einigermaßen solide, so daß wenigstens auf technischer Seite alles im Lot ist. Mein Tip: Urteilen Sie also gefälligst selbst! Mit David Selby, Lara Parker, Kate Jackson, John Karlen u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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