Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Grafiker David Parsons rettet die junge Aura Petrescu vor dem Selbstmord und bringt sie zurück in das elterliche Haus. Dort geschieht kurz darauf ein grausamer Doppelmord an ihren Eltern. David nimmt sich des Mädchens an, kann aber nicht verhindern, daß sie in eine Mordserie hineingezogen wird, die bald die Bevölkerung von Minneapolis verunsichert. Allen Opfern wurde gewaltsam der Kopf vom Rumpf getrennt…

„Aura“ ist ein stinknormaler Giallo-Thriller. Nicht mehr und nicht weniger. Produktionsbedingt kurzgehalten, zeigt sich hier, daß auch Dario Argento manchmal nur mit Wasser kochen darf. Formal steht der Streifen weit hinter seinen letzten Werken zurück und knüpft eher an die Zeiten von „Die neunschwänzige Katze“ an, wo ebenso manchmal einige Anschlüsse nicht richtig paßten (Dies ist allerdings dem Final Cut des Produzenten zuzuschreiben!). Inhaltlich präsentiert uns der italienische Maestro des Horrors eine dünnblütige Slasher-Story, deren Originalität nicht gerade sehr gehaltvoll ist. Die deutsche Fassung ist letterboxed und sehr dunkel (2,02:1). Mit Christopher Rydell, Asia Argento, James Russo, Brad Dourif, Piper Laurie u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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