In einem abgelegenem Waldstück Norwegens stürzt ein Flugzeug ab. Der Pilot ist verschwunden und seine letzten Worte weisen auf UFO’s hin. Zwei US-Journalisten machen sich auf den Weg nach Norwegen, um das Geheimnis von eventuell gelandeten Außerirdischen zu lüften. Dort angekommen, treffen sie auf eine Mauer des Schweigens. Als auch noch eine Art Pest-Epidemie unter der Bevölkerung ausbricht, glaubt jeder, das Ende sei gekommen…
Das hört sich ja ganz toll an, wird der eine oder andere jetzt denken, doch weit gefehlt: „Fatal Sky“ ist ein Witz, der nicht zündet, oder besser noch: ein Rohrkrepierer. HaHaHa! Die Story und somit auch die Auflösung ist von „Der schleichende Tod“ geklaut, einem Film, der diesem hier haushoch überlegen ist. Bedenklich an „Fatal Sky“ ist auch der völlig unmotivierte Zynismus, der besonders beim Ende so auf die Nerven geht. Eine solide Schauspieler-Garde wurde verschenkt, und handwerklich ist dieses Dum(m)-Dum(m)-Produkt so aufregend wie „Die Schwarzwaldklinik“. Wenigstens gebührt „Fatal Sky“ aber die Ehre eines internationalen Films, ist er doch mit US-Geldern und australischer sowie dänischer Unterstützung in Jugoslawien gedreht worden. Mit Michael Nouri, Darlanne Fluegel, Charles Durning, Maxwell Caulfield u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin