Auf einem Frachter mit einer Hilfssendung Weizen werden ungewöhnlich viele Insekten festgestellt, die bald das ganze Schiff bevölkern. Jean Mark Haller von der WHO wird beauftragt, das Phänomen zu untersuchen. Führende Wissenschaftler der Welt stellen fest, daß es sich um eine neue Art von Insekten handelt, die gegen jedes Gift immun ist. Ein skrupelloser Verbrecher stiehlt eine Probe mit den Käfern, um damit Geld von der WHO zu erpressen. Ansonsten droht er, die Käfer in den USA auf Weizenfeldern freizulassen…
Mit möglichst großer wissenschaftlicher Genauigkeit versucht Peter Kassowitz, seinen Insekten-Horror-Fernsehfilm aufzubauen, d.h. auf allzu grobe Äußerlichkeiten wie z.B. bei „Der tödliche Schwarm“ wird verzichtet. Und gerade die im Bereich des Möglichen liegende Darstellung der Ereignisse macht „Die Insekten greifen an“ streckenweise zu einem der unheimlichsten Vertreter seiner Gattung. Auf der einen Seite wird der Wettlauf der Wissenschaftler bei der Suche nach einem Insektizid spannend und detailreich geschildert, auf der anderen Seite bewirken die Horror-Sequenzen ein wahres „realistisches“ Gruselgefühl, denn man muß sich beim Anschauen des Films unwillkürlich mehr als einmal kratzen. Leider flacht die Handlung in der zweiten Hälfte zu einem mehr oder weniger banalen Erpresser-Stoff ab, der irgendwie zusammengeschustert wirkt. Mit Mathieu Carriére, Victoria Tennant, Patrick Chesnais, Hans Verner u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin