Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Als im Frankreich des 15. Jh. ein der Ketzerei und Hexerei angeklagter Ritter des Ordens der Templer hingerichtet wird, ahnt noch niemand, daß sich sein Fluch, sich an seinem Henker zu rächen, fünfhundert Jahre später erfüllen wird. Als sich in unserer Zeit durch Zufall die Nachkommen des Henkers und des Hingerichteten treffen, ist Mord und Totschlag angesagt.

Obwohl „Blutmesse für den Teufel“ diverse technische und inhaltliche Mängel aufweist (z.B. soll das Drehbuch von Hauptdarsteller Paul Naschy (= Jacinto Molina) in nur einer Nacht geschrieben worden sein Ich glaube es!), kann dieses Regiedebüt des Spaniers Aured doch in mancher Hinsicht überzeugen. Die Prä-Titel-Sequenz, welche im Mittelalter spielt, besteht aus atmosphärisch dichten Bildern, die so manchen späteren Holper vergessen lassen. Auch die ungeschminkte Vermengung diverser gängiger Genremotive läßt das Herz eines Fans von mediterranem Horror höherschlagen. Der Einsatz von blutrünstigen Detailaufnahmen, das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf zerfetzten Leibern, läßt „Blutmesse für den Teufel“ zu einem frühen Beispiel spanischen Hau-Ruck-Kinos werden. Alternativtitel: „Das Grauen aus der Gruft“, „Blutmesse der Zombies“ und „Blutmesse des Satans“. Mit Paul Naschy, Emma Cohen, Vic Winner, Helga Linné u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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