Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die Frau des Architekten Jonathan Rivers verschwindet eines Tages auf merkwürdige Weise. Erst denkt man an eine Entführung, doch dann wird die Frau tot aufgefunden. Ein Unfall. Während Jonathan in tiefe Trauer verfällt, wendet sich ein gewisser Raymond Price an ihn, der behauptet, mittels EVP (Electronic Voice Phenomenon) Kontakt mit der Toten aufgenommen zu haben. Anfangs als Scharlatanerie abgetan, verdichten sich nach und nach aber die Beweise, daß Ehefrau Anna wirklich durch das „weiße Rauschen“ aus dem Äther kommuniziert. Und sie berichtet, daß es nicht nur gute Geister gibt…

Bereits die erste Viertelstunde voller Schwermut und Trauer zeigt den Weg, auf dem sich „White Noise – Schreie aus dem Jenseits“ ohne davon abzukommen bewegt: kein selbstironischer Horror- oder Geisterfilm sondern ein lupenreines Drama mit den Zutaten aus der Tragödien-Kiste. Zwar versucht Geoffrey Sax ab gut der Hälfte, das Ruder noch etwas herum zu reißen und das Ganze mittels probater Spannungsmomente etwas genregerechter zu gestalten, doch irgendwie stellt sich zu diesem Zeitpunkt kein richtiger Schwung mehr ein. Was eigentlich doch ziemlich schade ist, denn immerhin handelt es sich bei „White Noise – Schreie aus dem Jenseits“ um eine höherwertige Produktion mit sehenswerten Schauspielern. Fazit: Kein neuer „Poltergeist“ aber dafür auch nicht so leicht und locker wie „Ghost – Nachricht von Sam“; eben irgendwie zwischen den Stühlen. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Michael Keaton, Chandra West, Deborah Kara Unger, Ian McNeice u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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