Irgendwo in den weiten und verschneiten Bergen hat sich eine Heavy-Metal-Band mit ihren Groupies zurückgezogen, um an ihrem neuen Videoclip zu arbeiten. Anscheinend durch die laute Musik wird eine degenerierte Familie aufgeschreckt, die sich daran macht, die Eindringlinge zu jagen.
Dieser schwedische Beitrag zur rollenden Splatter-Welle ist in vieler Hinsicht gelungen und steht US-Vorbildern in Nichts nach, sondern kann noch durch unverbrauchte Gesichter und inszenatorische Frische überzeugen. Leider mangelt es aber an einer geradlinigen und wohldurchdachten Geschichte, denn in dem Wirrwarr an Mördern und Toten verliert man schnell die Übersicht. Ähnlich wie bei den Ami-Teenagern scheint es auch in Schweden Typen zu geben, denen man den Tod nur so wünscht. Da der Regisseur aber einige recht perverse Ideen zum Thema „kreatives Töten“ hat, verdient „Shocking Heavy Metal“ einige Beachtung. Offensichtlich ist hierzulande aber wieder die Schere der Zensoren am Werk gewesen. Das Video der deutschen Fassung-ist cropped. Mit Jeff Harding, Michael Fitzpatrick, Naomi Kaneda, Brad Powell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin