Schottland. Mehrere Erben treffen sich zur Testamentsvollstreckung auf dem einsamen Landsitz des verstorbenen Gönners, dem Grafen McGrieff. Unter ihnen befindet sich auch die attraktive Corringa, die bald um ihr Leben fürchten muß, als ein messerschwingender Mörder auftaucht, der das für den letzten Überlebenden zu erwartende Erbe immer beachtlicher werden läßt. Einziger Tatzeuge: Eine Siamkatze.
Der Film ist ein schnell heruntergekurbelter Nachzieher zu den ersten Argento-Erfolgen und der auslaufenden deutschen Edgar-Wallace-Reihe. Mit dem für Antonio Margheriti bekannten Hang zu ausgedehnten Sadismen ist „Sieben Tote in den Augen der Katze“ publikumswirksam inszeniert, obgleich er sicherlich kein Highlight des Genres ist, weil das Script voller Unlogik steckt. Für Giallo-Fans eingeschränkt zu empfehlen. Auf Video letterboxed (1,7:1). Mit Jane Birkin, Doris Kunstmann, Conrad Georg, Anton Diffring und Serge Gainsbourg (der Lover der Birkin) als Polizeiinspektor.
© Selbstverlag Frank Trebbin