Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


1.716 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Catherine, ein junges Mädchen, will mit ihren Eltern aufs Land fahren. Unterwegs baut der Vater mit dem Auto einen Unfall, und das Mädchen erwacht später im Haus ihres Onkels Alexander Yorke. Dieser ist ein Hexenmeister und versucht, das Mädchen für eine Reinkarnation einer bösen Gottheit vorzubereiten. Kurz vor der entscheidenen Nacht kann Catherine allerdings fliehen…

Dieser mit reichlich Sex und Gewalt angereicherte Okkult-Thriller bietet viele blutige Details, wobei die Effekte leicht zu durchschauen sind. Inhaltlich erzählt der Film für eingeweihte Fans des Genres eine hausbackene Geschichte, deren Überraschungspointe zum Schluß heutzutage aufgesetzt wirkt. Das Drehbuch stammt von David McGillivray, aus dessen Feder auch Filme von Pete Walker entsprungen sind. Regisseur Norman J. Warren arbeitet in seinen späteren Filmen („Killing House“) stilmäßig besser, wobei er sicherlich über größere Budgets als jetzt verfügt. Hervorzuheben ist noch, daß Michael Gough in der Rolle des bösen Onkels wirklich sehenswert ist. Noch ein Wort zur deutschen Fassung: „Die Teufelsbrut– Sklaven des Satans“ ist erst 1984 unter dem Titel „Sklavin des Satans“ nach Deutschland gekommen und stark gekürzt kurze Zeit in den einschlägigen (Bahnhofs-)Kinos gelaufen (84 Kinominuten). Die unter dem o.g. Videotitel erhältliche Fassung ist weniger stark geschnitten (Es fehlen nur noch ca. 15 Sekunden zur OF) und wurde neu synchronisiert. Auf Video letterboxed (1,66:1). Mit Candace Glendenning, Michael Gough, Martin Potter, Barbara Kellerman u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme