Die Vangard-Universität in Kentucky. Heather und vier weitere junge Mitschülerinnen werden bei der Aufnahmezeremonie zu einer Studentenverbindung in das stillgelegte Sanatorium des Ortes verschleppt, wo sie fünf Stunden lang in den unheimlichen Räumlichkeiten aushalten müssen. Was als harmloser Spaß beginnt, entpuppt sich bald als wahrer Alptraum, denn die Geister von einst durch die „weiße Pest“ dahingerafften Kranken schleichen ums Gemäuer. Nach und nach werden die Mädchen ihre Opfer und Organisator Richie schaut hilflos zu...
Zugegeben, „Todes-Trakt“ besitzt alles, was das Herz eines Horrorfilm-Fans höher schlagen läßt: tits & asses in Form von fünf Südstaaten-Schönheiten, gorige Morde, ein unheimliches Haus mit düsterer Atmosphäre und seine noch unheimlichere Geschichte um Mad Scientists. Doch leider funktioniert das Ganze nicht als homogenes Filmerlebnis – zumindest nicht so, wie man sich das vorstellt. Multi-Talent Philip Adrian Booth, der auch noch für Schnitt, Kamera und Drehbuch verantwortlich war, hat nämlich seine Inszenierung einer wirren Schnittmontage untergeordnet, die dermaßen kopflos Zeiten und Szenenabfolgen durcheinanderwirbelt, so daß man meint, sich in einem Fiebertraum zu befinden. Und wenn dann noch Taschenspielertricks à la „Blair Witch Project“, wie z.B. die verwackelte Handkamera und der Hinweis auf „eine wahre Begebenheit“, hervorgezaubert werden, wünscht man sich, daß „Todes-Trakt“, der trotzalledem zu gefallen weiß, die ordnende Hand eines gestrengen Produzenten gehabt hätte. Auf DVD (Alternativtitel: „Death Tunnel“) 16:9. Mit Steffany Huckaby, Annie Burgstede, Kristin Novak, Jason Lasater u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin