Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Dies ist die Geschichte des Grafen Dracula, der als vampirischer Beißer und „Wüstling der Nacht“ nicht nur auf seinem transsylvanischen Schloß sein Unwesen treibt, sondern auch in London, wo er durch den Immobilienmakler Jonathan Harker ein wenig Grundbesitz erstanden hat. Vampirforscher Van Helsing macht sich auf die Spur des Untoten…

Obwohl Regisseur Jess Franco hier eine seiner besseren Arbeiten abgeliefert hat, bleibt der Film im Vergleich zu den Hammer-Adaptionen des Bram-Stoker-Romans seltsamerweise ziemlich blutleer (in zweifacher Hinsicht, denn auch die Effekte sind lahm). Nicht einmal Christopher Lee in seiner Paraderolle als Oberbeißer kann das Ruder herumreißen. Sicherlich liegt das daran, daß er im Film einen alten und verbrauchten Grafen mimt. Nur Klaus Kinski in der Rolle des insektenvertilgenden Irren Renfield kann diesem Streifen ein wenig kongeniale Perversion verleihen. Filmisch ist das Ganze jedoch ziemlich billig hergestellt worden. Warum allerdings die deutsche Fassung in den atmosphärisch gelungenen Sequenzen einer Kutschfahrt durch die transsylvanischen Wälder gekürzt wurde, wissen wahrscheinlich nur die Herren des damaligen Kinoverleihs. Das US-Video ist uncut. Mit Christopher Lee, Klaus Kinski, Herbert Lom, Fred Williams, Maria Rohm, Jack Taylor u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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