Das kleine Südstaaten-Nest am Rande des Highways wird für Ben, seine Tochter Kathy und seine Freundin Nicky zum Verhängnis, als sie dort wegen Motorschadens an ihrem Auto festgehalten werden. Heimliches Oberhaupt der Gemeinde ist nämlich Doc Duncan, gleichzeitig auch Hohepriester eines Satanskultes, dessen ältere Mitglieder sich darauf vorbereiten, in die Kinder des Ortes zu reinkarnieren.
Der Film beginnt mit einer bizarren Prä-Titelsequenz, in der ein Spielzeugpanzer einen PKW nebst Insassen zerquetscht (man muß es sehen, um es zu glauben!). Danach entwickelt sich die Geschichte nach den typischen Okkultismus-Mustern weiter. Das einzig Neue daran ist, daß hier der Horror fast ausschließlich von Kindern ausgeht, die nach und nach Morde begehen. Produzent und einer der Hauptdarsteller dieses durchaus interessanten Films ist L. Q. Jones, der den meisten Zuschauern als Darsteller in den Peckinpah-Western bekannt sein dürfte. So ist es auch nicht verwunderlich, daß einige der hier gezeigten Filmfiguren Züge des archaischen Westerns aufweisen. Der Höhepunkt des Streifens ist eine geschickt montierte Mordorgie, die jedoch dadurch auf Video bzw. im Fernsehen an Wirkung verliert, weil das Bild im Full-Screen-Format präsentiert wird. Mit Strother Martin, L. Q. Jones, Charles Bateman, Ahna Capri u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin