Max und Camila, ein gelangweiltes Paar aus der New Yorker Schickeria, hecken einen teuflischen Plan aus: Sie wollen das genaue Abbild eines verstorbenen (bzw. von Camila ermordeten!) Filmstars erschaffen und wählen dafür die unbedarfte Studentin Julie aus. Julie wird schon bald in eine obsessive, latent lesbische Beziehung zu Camila gedrängt, an deren Ende folgerichtig nur der Tod von Max stehen kann…
„Sugar Cookies“ gehört zu den allerersten Filmen, die der New Yorker Independent-Verleih TROMA auch selbst produziert hat. Firmenchef Lloyd Kaufman war hier sogar als Drehbuchautor tätig. Wie man sieht, aber mit wenig Erfolg, denn „Sugar Cookies“ ist mehr oder weniger ein kunstgewerblicher Psychothriller, der ohne große nachvollziehbare Handlung, dafür aber mit vielen eingebauten (nachgedrehten?) Sexszenen auskommt. Für das Entstehungsjahr ist das hohe Maß an nacktem Fleisch und der eindeutige Lesben-Sex schon überraschend. Der deutsche Untertitel ist ein Hohn, denn so aufregend ist „Sugar Cookies“ keinesfalls. Mit George Shannon, Mary Woronov, Lynn Lowry, Maureen Byrnes
© Selbstverlag Frank Trebbin