Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

1909 irgendwo in Europa. Doktor Sturghes wird wird zu einem tödlichen Kutschenunfall gerufen. Als er an der Unglücksstelle eintrifft, findet er dort ein unter Schock stehendes Mädchen vor, das eigentlich hätte tot sein müssen. Anhand eines geheimnisvollen Amuletts wird das Mädchen als Greta identifiziert. Greta ist eine lebende Tote, die sich an all jenen rächen will, die etwas mit ihrem Tod vor drei Jahren zu tun hatten. Sturghes, der hinter Gretas Geheimnis kommt, weil er selbst schon immer Tote zum Leben erwecken wollte, stirbt als erster…

Obwohl der Lebende-Tote-Plot mit einem gewissen Gespür fürs Horrorgenre in Szene gesetzt wurde, ist „Die Mörderbestien“ auch beim wohlwollendsten Hinsehen nur als minderbemittelter Heuler zu identifizieren, weil das vorhandene Drehbuch, an dem Aristide Massaccesi (hier noch nicht hinter seinem alter Ego Joe D’Amato versteckt) auch mitgearbeitet hat, so durcheinander ist, daß sich keine nachvollziehbare Handlung einstellen will. Die guten Ansätze zu einem poesievollen Spiel mit dem Schrecken bleiben stecken, weil die Kamera zu oft und zu selbstverliebt auf die blutig-grotesken Make-Up-Effekte hält. Auf Video letterboxed (1,8:1). Mit Klaus Kinski, Eva Aulin, Angela Bo, Giacomo Rossi Stuart u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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