10 Minuten – das ist die Zeit, die Stuart Conway, ein frustrierter Forscher, der kurz davor steht, seinen Job zu verlieren, mittels einer handygroßen Zeitmaschine zurückdrehen kann. Und diesen Zeitsprung will er nutzen, um immer und immer wieder seinen letzten Gehaltsscheck in einer Bank einzulösen. Leider kommt ihm dabei sowohl das FBI als auch ein fieser Bankräuber in die Quere, so daß das Ganze trotz einiger „Korrektur-Zeitsprünge“ immer blutiger wird...
Drehbuchautor Phillip Badger hat seinen „Retroactive“-Stoff, den er damals auch mitschrieb, noch einmal durch die Mangel gedreht und nunmehr als „Slipstream“ – sicherlich gewinnbringend – an den Mann gebracht. Unter Verwendung von deutschen Geldern ist dabei ein kaum mehr als handelsüblicher Actionstreifen mit einigen Shoot-Outs und Explosionen geworden, bei dem das Zeitreise-Element fast schon Nebensache ist. Das ist auch ganz gut so, denn so richtig durchdacht ist die Logik dieser Geschichte nicht. So kann man „Slipstream“, der im direkten Vergleich zu „Retroactive“ weitaus schlechter dasteht, gerade mal so als routinierte B-Ware bezeichnen. Auf DVD 16:9. Mit Sean Astin, Ivana Milicevic, Cecil Parker, Vinnie Jones u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin