Franks Bewertung

starstarstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der verstorbene Architekt Varelli hat vor -zig Jahren an drei Orten in der Welt Häuser auf den Toren zur Hölle errichtet: eins in Rom, eins in Freiburg und eins in New York. Als mehrere mystische Morde in einem New Yorker Wohnhaus geschehen, glaubt der Student Mark Elliott, daß es sich hierbei um ein Varelli-Haus handeln muß. Mark macht sich auf, das Geheimnis des Hauses zu lüften. Er trifft auf die „Mutter der Finsternis“, die über das Haus und das Tor zur Unterwelt wacht…

„Horror Infernal“ ist die Quasi-Fortsetzung zu „Suspiria“, wobei Dario Argento hier noch einiges zulegt, um dem Zuschauer das Fürchten zu lehren. Die wunderschöne, an alte Technicolor-Klassiker erinnernde Farbdramaturgie ergänzt sich perfekt mit den typischen Kamerafahrten, den einprägsamen Lichteffekten, der virtuosen Musik Keith Emersons und den von Mario Bava(!) überwachten Spezialeffekten. „Horror Infernal“ bietet, oberflächlich gesehen, wie alle anderen Streifen Argentos, nur eine hahnebüchene dünne Geschichte von der (Horror-)Stange, doch wird diese in virtuoser Form verpackt und durch einige der beklemmendsten Szenen, die in letzter Zeit die Leinwand passierten, so schnell nicht wieder vergessen. Leider ist bis heute der dritte Teil der sogenannten Mutter-Trilogie noch nicht entstanden. Nach „Horror Infernal“ wendet sich Dario Argento wieder seinen Giallo-Themen zu („Tenebre“). Alternativtitel: „Feuertanz– Horror Infernal“ und „Feuertanz der Zombies“. Die deutsche Fassung ist auf Video cropped. Es gibt den Film allerdings in England auf Video in einer Widescreen-Version mit Stereoton (letterboxed 1,7:1). Mit Leigh McCloskey, Irene Miracle, Daria Nicolodi, Eleonora Giorgi u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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