Johnny Scardino genannt Johnny Skidmarks ist Berufsfotograf, der für die Polizei und einige Versicherungen arbeitet. Doch er macht auch Aufnahmen von arrangierten Seitensprüngen, die von einem Erpresser-Trio bestellt werden. Eines Tages werden seine Komplizen – einer nach dem anderen – grausam ermordet. Er erkennt, welche Schuld er auf sich geladen hat und driftet in eine Paranoia, die ihn jeden als Mörder verdächtigen läßt – nur nicht den tatsächlichen!
Ähnlich düster wie in David Finchers "Sieben" geht es auch in "Skidmarks – Blutspuren" zu, nur eben, daß hier die Drumherum-Geschichte um die sorgfältig konzipierten Mordtableaus weitaus weniger spannend und aufregend geraten ist. Von richtigem Psychothrill mag man angesichts der eher einem Film-Noir-Krimi entlehnten Handlung erst gar nicht sprechen. Dennoch paßt der Film gut ins Umfeld, denn blutig und splatterig ist er allemal. Und wenn dann schon der "katholische Filmdienst" von „wiederlichen Bildern von Leichenteilen“ spricht, dann weiß der Fan des Genres, daß es sich mal wieder lohnt, etwas über den Tellerrand hinauszuschauen und John Raffos „Skidmarks – Blutspuren“ für einen verregneten Nachmittag vorzumerken. Mit Peter Gallagher, Frances McDormand, John Lithgow, John Kapelos u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin