Drei Kurzgeschichten:
1) „Dark Angel“. Guck mal, wer da entleibt. Ein weiblicher Dämon ist aus der Hölle entflohen und hält nun reichlich Ernte unter den Bösewichtern von L.A.
2) „Infinitive Evil“. Ein altes, verfallenes „Spukhaus“ ist der ideale Treffpunkt für einige zwielichtige Gestalten. Pech ist nur, daß wirklich ein Geist umhergeht.
3) „Eternal Damnation“. Ein sonst so erfolgreicher Streber tappt in eine blöde Falle, die ihm Mitschüler gestellt haben. Er rächt sich mit Hilfe eines magischen Amuletts.
Charles Bands „Full Moon“-Filmfirma war ja schon immer dafür bekannt, nur billiges oder gar schnell abgekupfertes zu produzieren. Nun aber ist man dort einer neuen Idee verfallen: Warum nicht mal drei eigene Filme, die eh schon per Video/DVD ihr Geld gemacht haben, einfach so zusammenkürzen, daß man daraus einen dieser hübschen Anthologiestreifen wie anno dazumal „schaffen“ kann. Ein paar kleine nachgedrehte Verbindungsszenen mit einem bekannten Horror-Star sind ja auch schnell fertiggestellt. Gesagt, getan und frech muß man nur sein. So ist also „Tomb of Terror“ wirklich nur aufgewärmt und zudem – siehe Herkunft – weit unter Durchschnitt. Und da vieles in der jetzigen Form sinnfrei und – wen wundert’s? – zusammengestoppelt wirkt, kann man das Ganze schnell abhaken und vergessen. Die deutsche Synchronisation ist wieder mal Porno-reif. Auf DVD Vollbild. Mit Jeffrey Combs, Angela Featherstone, Ashley Laurence, Daniel Markel u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin