Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In naher Zukunft wird die Menschheit von einer Krankheit bedroht, die sich rasend schnell ausbreitet. In Fernsehspots weist die Regierung auf ihre nobel eingerichteten Quarantäne-Zentren hin, die sich in Wahrheit jedoch als grausame Konzentrationslager entpuppen. Ein Mädchen namens Blue gerät durch Zufall an den Farbigen Torch, der eine Widerstandsgruppe leitet. Zusammen mit Torch beschließt Blue, ein paar der Kranken aus solch einem Lager zu befreien. Doch hinter diesen Plan kommt der sadistische Aufseher Hunter…

Produziert von US-Kabelsender HBO gleicht dieser futuristische Thriller von der Aussage her Richard Fleischers „Jahr 2022…die überleben wollen“ und verrät somit mehr über unsere Gegenwart, als uns eigentlich lieb ist. Stephen Tolkin, der auch das Drehbuch schrieb, hat keinen reinen Action-Stoff daraus gemacht, sondern ein verklausuliertes AIDS-Drama mit den realistischen Horroreffekten einer brutalen, faschistoiden Gesellschaft. Darüber hinaus gibt es in „Das Kainsmal des Todes“ eine der abtörnendsten Sexszenen seit Abel Ferraras „Bad Lieutnant“. Parallelen zu „Escape 2001“ sind nicht zu übersehen, doch ist „Das Kainsmal des Todes“ weitaus intensiver. Mit Moira Kelly, Cuba Gooding jr., Martha Plimpton, Omar Epps u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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