Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwo in der Wüste von New Mexico hat der in Fachkreisen verrufene Professor P. Fued sein Anwesen, um dort weiter an seinen illegalen Experimenten mit Gehirnparasiten zu arbeiten. Nach außen hin als Sanatorium getarnt, geht im Keller des Hauses im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab: -zig blutige Operationen stehen auf Fueds Tagesplan. Das Ganze droht zu einer Farce zu werden, als Sohnemann Jeff dort seinen Urlaub verbringt und den Machenschaften seines Vaters auf die Schliche kommt. Jeff verliebt sich in die Patientin Molly, die als nächste auf dem OP-Tisch landen soll.

Mit „Brain Fix“ hält der Zuschauer eine recht schräge Horrorkomödie in der Hand, deren billige Direct-to-Video-Machart bei dieser Art von Unterhaltung kaum mehr ins Gewicht fällt. Fühlt man sich anfangs wegen der vielen „Parasiten-Mörder“-Motive noch verschaukelt, so stellt sich insgesamt jedoch weitestgehend unbedarfter Spaß ein, der natürlich mit der Anzahl der während des Zuschauens konsumierten Biere langsam aber stetig wächst. Besonders in jenen Szenen, die die kleinen, blutgeilen Parasiten zeigen, sieht man, daß es Scott Wallace und Jay Amin nicht allzu ernst mit ihrem Erstling gemeint haben. Zum Schluß sind den beiden jedoch die Ideen ausgegangen, denn das Ganze endet in einem sinnlosen Blutbad. Mit Charles Coplin, Jack Savage, Jiri Petracek, Kim Hyde u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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