Die Cheerleader-Meisterschaft eines US-Bundesstaates, die in einem einsam gelegenem Feriencamp ausgetragen wird (wo auch sonst?), ist erheblich gestört, als die ersten Mädels auf geheimnisvolle Weise verschwinden. Steckt etwa ein irrer Killer hinter dem Ganzen? Brent und Timmy, die Organisatoren der Meisterschaft, sind ganz schön ratlos.
Dies ist dumpfer Teenager-Horror ohne Tiefgang und mit dem faden Nachgeschmack eines schlecht gebratenen Hamburgers. Abgesehen von einigen kleinen Gags am Rande wird die Geschichte nach 08/15-Manier heruntergespult, ohne übermäßig viel an Spannung oder wohligem Gruseln zu erzeugen. Auch wird man manchmal das Gefühl nicht los, einer unfreiwilligen Parodie auf z.B. „Freitag der 13.“ beizuwohnen. Das recht zynische Ende kann jedoch über vieles hinwegtrösten. Die deutsche Fassung ist leicht geschnitten. Die unter dem Alternativtitel „Blutiges Feriencamp“ ausgestrahlte Privat-TV-Fassung war uncut. Mit Betsy Russell, Leif Garrett, Lucinda Dickey, Lorie Griffin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin