Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein Passagier aus Rumänien, der tot im Parkhaus des Flughafens aufgefunden wird, scheint eine unbekannte Viruskrankheit in Kopenhagen eingeschleppt zu haben. Sören Rastau, ein junger Virologe, glaubt an eine Ebola-ähnliche Krankheit und verfolgt die Spur des Rumänen zurück nach Bukarest, denn dort gab es ähnliche Fälle. Währenddessen jagt die Polizei in Dänemark einen deutschen Priester namens Vincent Monroe, der aufgrund einer bestimmten Sternenkonstellation glaubt, dass der Anti-Christ geboren wurde. Als Rastau nach Kopenhagen zurückkehrt, laufen die Fäden der beiden Fälle auf unheimliche Weise zusammen...

Wer anfangs glaubt, nur eine weitere „Outbreak“-Variante vor sich zu haben, wird spätestens nach Mitte der Laufzeit regelrecht aus der Bahn geworfen, denn dann erhält das Ganze Züge von „Das Omen“ und anderen Anti-Christ-Schockern – und das gar nicht mal so schlecht! Natürlich wird einem die Vermischung solch unterschiedlicher Genremotive recht wirr erscheinen, doch irgendwie macht das alles schlußendlich Sinn und Spaß. So betrachtet ist „Besessen“ ein weiterer geglückter dänischer Versuch, im Horrorfilm Fuß zu fassen. Da ein Großteil der Handlung in einem Kopenhagener Krankenhaus spielt und ebenso Udo Kier mit von der Partie ist, drängen sich zwar Vergleiche zu „Geister“ auf, doch im Gegensatz zu Lars von Trier erzählt Anders Rønnow Klarlund seine Satans-Mär viel linearer. Fazit: „Besessen“ ist ein kleiner, aber nicht unfeiner Vertreter aus dem hohen Norden. Im TV letterboxed (1,85:1). Des weiteren mit Kirsti Eline Torhaug, Ole Lemmeke, Ole Ernst u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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