Der ursprüngliche Untergang des Hauses Usher (siehe: „Die Verfluchten“) wurde durch einige modische Nebenhandlungen, wie z.B. inzestuöse Beziehungen, aufgepäppelt und mit einigen neuen Nebenfiguren versehen– und doch bleibt alles beim Alten: Roderick Usher siecht in den langen Gängen seines Hauses dahin und reißt alle mit in den Tod, die er liebgewonnen hat.
Trotz der für das Genre bezeichnenden Besetzung kommt Regisseur Alan Birkinshaw, der uns bereits mit seinem „Killers Moon“ so gut unterhalten konnte, nicht über das Niveau einer Kasperle-Theater-Inszenierung hinaus. Die auffällig auf Gothic-Horror getrimmten Sets mit ihren wehenden Vorhängen und vielen Kandelabern tragen eher dazu bei, daß sich der Film aufgrund der schlechten Umsetzung selbst der Lächerlichkeit preisgibt. Wer hier eventuell wagen sollte, Vergleiche zwischen der o.g. Roger-Corman-Verfilmung und dem jetzt vorliegenden Remake zu ziehen, wird sich mit Sicherheit den Zorn der Erben von E. A. Poe zuziehen. Einigen Quellen zufolge soll Gerard Kikoine Teile des Films nachgedreht haben. Mit Oliver Reed, Donald Pleasence, Rany Windsor, Rufus Swart u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin