1980. Irgendwo in den weiten Wäldern Nordamerikas. Ein Ehepaar auf Campingausflug wird von einem Axt-Mörder getötet. Kurze Zeit später kommen sechs junge Leute zu genau diesem Rastplatz, um ein fröhliches Wander-Wochenende zu verbringen. Am Lagerfeuer wird eine Legende erzählt, die besagt, daß in den Wäldern der einzige Überlebende des 1948 stattgefundenen Massakers an einer Zigeunersippe sein Unwesen treibt. Anfangs lacht man noch darüber. Doch dann fließt das erste Blut. Der smarte Ranger Mark O’Brien naht zur Rettung…
Typischer, substanzloser Vertreter des Backwood-Subgenres. Inhaltlich von bekannten Slasher-Movies wie z.B. „Freitag der 13.“ oder „Madman“ beeinflußt, erreicht „…und der Tod wartet schon“ jedoch weder die Spannung noch die brutale Intensität der Vorbilder. Die Handlung entwickelt sich ziemlich schleppend und so wird auch viel zu viel Zeit mit der Einführung der handelnen Figuren sowie der Erzählung der Legende vergeudet. Interessant und von hoher formaler Qualität sind lediglich die eingeschobenen Tier- und Naturaufnahmen, welche die Feindseligkeit der Umwelt gegenüber den Eindringlingen verdeutlichen sollen. Die pyrotechnisch laue Umsetzung des Body-Count durch John Carl Buechler ist nicht weiter erwähnenswert. Alternativtitel: „The Prey“. Mit Debbie Thureson, Steve Bond, Lori Lethin, Robert Wald u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin