Tom ist ein unheimlicher Irrer, der aus einer Anstalt entlassen wurde, in der er seit dem von ihm inszenierten Tod seiner Eltern eingesessen hat. Er zieht als unfreiwilliger Untermieter in das Haus der Dryers ein, indem er sich hinter den doppelten Wänden der Dachkammer einnistet. Tom verliebt sich in Julie, die Hausherrin, und beginnt, ihr Leben nachhaltig zu beeinflußen. Als er Gefahr läuft, entdeckt zu werden, schreckt Tom auch vor Mord nicht zurück.
„Tödliches Versteck“ ist ein aalglatt inszenierter Psychothriller im Stile sattsam bekannter Hollywood-Erfolge wie z.B. „Eine verhängnisvolle Affäre“. Die Spannung wird langsam (für meinen Geschmack zu langsam) gesteigert, bis man ca. zehn Minuten vor Schluß das „knallige“ Finale erreicht hat. Bis dahin darf man ein wenig mitzittern, zwei Morde beobachten und einiges an Melodrama-Soapopera-Zeug über sich ergehen lassen. Durch das gute Spiel Gary Buseys in der Rolle des Tom vergeht die Zeit jedoch etwas schneller als erwartet. Fazit: unlogische, aber leidlich spannende Thriller-Kost vom Reißbrett. Mit Gary Busey, Mimi Rogers, Michael McKean u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin