Während eines Campingausflugs werden Jean, Todd, Britney und Bud von merkwürdigen Kreaturen überfallen und offenbar entführt. Kurze Zeit später wacht Jean in einer von der US-Army geführten Klinik, die eher einer Irrenanstalt ähnelt, auf. Schnell findet sie heraus, dass ihre drei Freunde bereits grausamen Experimenten unterzogen wurden und nur noch sabbernd vor sich hin vegetieren. Flucht ist da ihr erster Gedanke, doch dann trifft sie auf einen verrückten Wissenschaftler, der genau solch eine Kreatur zu bändigen versucht…
„Alien Abduction“ ist ein leidlich unterhaltsames B-Movie – ohne große Ambitionen, dafür aber mit einem ausgeprägtem Hang für genretypische Grausamkeiten. Natürlich hat man derartiges und im Speziellen solche Ich-wurde-von Aliens-entführt- Geschichten schon zig-fach gesehen, doch immerhin wurde Eric Forsbergs Film vergleichsweise ordentlich produziert, auch wenn letztendlich alles nur auf das Thema „blutige F/X in billigen Lagerhaus-Lokalitäten“ hinausläuft. Das Ende ist leicht vorhersehbar und es wäre fast schon schöner gewesen, wenn man sich dazu entschlossen hätte, mal einen anderen Weg zu beschreiten. Fazit: Videofutter fürs Nachtprogramm, bei dem man sein Gehirn auf Autopilot stellen kann. Bildformat: 1,85:1. Mit Megan Lee Ethridge, Griff Feuerstein, Melanie Porter, Patrick Thomassie u.a.
Anmerkung: 2011 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin