Graf Dracula veranstaltet Besichtigungstouren durch sein transsylvanisches Schloß, um an frisches Blut heranzukommen. Hierbei prüft er das Blut seiner Opfer, denn nur mit einer sehr seltenen Blutgruppe kann er seine vor 50 Jahren in den Tiefschlaf gefallene Gattin wieder zum Leben erwecken. Als er die richtige Blutgruppe gefunden hat, injiziert er eine Probe davon seiner Frau. Diese verwandelt sich daraufhin in eine hübsche Negerin…
Clive Donners Vampir-Komödie ist eine Referenz an die zur Entstehungszeit des Films in Mode kommende Blaxploitation-Welle. „Vampira“, so auch der Name von Draculas Gattin, beginnt recht vielversprechend und witzig, kann aber diesen Unterhatungsstandard nicht lange halten. Im Mittelteil fehlen eindeutig jene guten Einfälle, die zu Beginn der Handlung so kurz hintereinander verbraten worden sind. Dennoch ist „Vampira“ ein recht ansehnliches Filmchen geworden, das im Gegensatz zu den heutigen durchgestylten Yuppie-Horrorkomödien eine eigene Handschrift aufweist. Mit David Niven, Theresa Graves, Peter Bayliss, Nicky Henson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin