Christina und ihre Schwester Betty, die nach London unterwegs sind, um Fotomodelle zu werden, geraten in die Hände der lesbischen Fotografin Sybil Waite. Zusammen mit ihr fahren die beiden zu Probeaufnahmen aufs Land. In einer alten Villa, die vor Hunderten von Jahren Ort von Hexenverbrennungen war, geraten die naiven Schwestern in den Bann von Satanisten…
Ray Austin versteht sein Geschäft. Zwar nicht das mit dem Horror- aber dafür das mit dem Sexfilm. „Virgin Witch“ ist nämlich ein verkappter solcher, lediglich aufgemotzt durch einen roten Handlungsfaden aus Gruselunterhaltung. Das alles wird routiniert über die Bühne gebracht, aber ohne jedwede Ambitionen in die eine oder andere Genre-Richtung. Hauptattraktion von „Virgin Witch“ ist eine minutenlange Hexensabbat-Orgie, die vor nacktem Fleisch und lustvollem Herumgetanze nur so strotzt. In der heutigen Zeit ist der Film eher lachhaft, als Auswuchs der 60er Jahre (Flower-Power, freier Sex etc.) betrachtet jedoch durchaus verständlich. „Virgin Witch“ lief bisher nur im Privat-TV. Mit Patricia Haines, Neil Hallett, Ann Michelle, Vicki Michelle u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin