Mike und Kevin, zwei New Yorker Studenten, verbringen die Semesterferien in einer abgelegen Gegend South Carolinas. Als sie eine hübsche Anhalterin mitnehmen, ahnen die beiden noch nicht, daß sie damit in einen Strudel aus Voodoo-Zauber, Blut und Gewalt geraten. Makouté, ein mächtiger Voodoo-Priester und ehemaliger Geheimdienstchef auf Haiti, inszeniert nämlich eine Mordserie, weil er noch Körperteile für einen von ihm geschaffenen Zombie-Körper braucht.
Co-Drehbuchautor John Russo bleibt seinem Lieblingsthema treu und läßt auch hier einige lebende Tote auf die Zuschauer los. Doch im Gegensatz zu seinem „Die Nacht der lebenden Toten“-Stoff geht er bei „Voodoo Blood“ die Sache viel mystischer und mysteriöser an. Ähnlich wie in Wes Cravens „Die Schlange im Regenbogen“, an den übrigens inhaltlich mit der Figur Makoutés angeknüpft wird, werden Zombies und Voodoo-Zauberei als natürlich und gottgegeben dargestellt, was zu einer gewissen Distanz zwischen dem Zuschauer und dem Gezeigten führt. Dennoch ist „Voodoo Blood“ ein gutes Beispiel dafür, daß man auch mit diesen Themen noch spannende Genre-Kost zubereiten kann. Die deutsche Fassung scheint in einigen Szenen abgedunkelt zu sein. Mit Raymond St.Jacques, Theresa Merritt, Gina Gershon, Kirk Baily u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin