Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ich töte jeden Sinclair

John Sinclair, seines Zeichens "Sohn des Lichts" und hauptberuflicher Geisterjäger bei Scotland Yard (übrigens hierzulande seit 1973 Held einer erfolgreichen Groschenromanreihe!), wird mit einer Todesserie konfrontiert, bei der die Opfer allesamt seinen Namen tragen. Als auch noch das Grab seiner Eltern geschändet wird, kommt John Sinclair seinem abtrünnigen Verwandten Duncan auf die Spur, der sich als wahrlicher Dämon entpuppt...

"Ich töte jeden Sinclair" ist der enttäuschende Pilotfilm zur 99er-TV-Serie "Geisterjäger John Sinclair", die man bereits 1997 mit Kurt Knösels "Geisterjäger John Sinclair – Die Dämonenhochzeit" ins Programm zu hieven versuchte. Und glaubt mir, meine Freunde, in den beiden Jahren zwischen den Filmen hat sich nichts verändert: trotz des vielen modischen Schnickschnacks bleibt alles höchst trivial, glattpoliert und ohne jeglichen Wert fürs Genre. Dieser Umstand würde nicht ganz so gewaltig ins Gewicht fallen, wenn da nicht auch diese jämmerlichen Dialoge wären, die das ungewollt theatralische Spiel der drittklassigen Darsteller in jenes Fahrwasser drängen würden, das man getrost als Tümpel des unfreiwilligen Humors bezeichnen könnte. Einzig und alleine die ausgesucht guten Drehorte sorgen für Abwechslung und überraschen doch gegenüber dem schwachen Rest, der gnädigerweise durch einen abrupten Schluß endet. Mit Kai Mertens, Urs Remond, Jana Hora, Manfred Andrä u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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