Franks Bewertung

star / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das Fitneßcenter des jungen Geschäftsführers Michael ist der Tatort einer unheimlichen Todesserie, bei der die Schönen und die Schicken ihr Leben an den computergesteuerten Kraftmaschinen lassen. Der Verdacht fällt sofort auf David, der in der Computerzentrale sitzt und die Geräte manipulieren könnte. Doch des Rätsels Lösung ist ganz anders: Die Seele einer Toten hat vom wahren Täter Besitz ergriffen und fordert immer neue Todesopfer.

„Witch Bitch– Tod aus dem Jenseits“ ist eine selten dämliche und höchst langweilige Mischung aus einem altbackenen Besessenen-Plot und den modischen Neuheiten des Splatterkinos. Doch da beginnen die Schwierigkeiten für den deutschen Betrachter: Der Film ist bis auf eine etwas blutigere Szene so gesäubert worden, daß man noch den Hauch der Schere spüren kann. Ziemlich zusammenhangslos wird zwischen den in bonbonfarbenen Bildern abgelichteten Bodies der Dorfschönheiten und der kühlen Sterilität des Computerraumes hin- und hergewechselt, ohne damit Spannung zu erzeugen. Ohne innere Logik wird die Handlung auf ein Minimum an eigenen Ideen reduziert, um in einem wirren Schnitt-Hickhack der deutschen Fassung unterzugehen. Mit William Bummiller, Brenda Bakke, Merritt Butrick u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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