Ein junger Vermessungsingenieur kommt in eine entlegene Alpengegend, um dort vorbereitene Maßnahmen für eine Industrieansiedlung vorzubereiten. Neben dem abergläubischen, eigentümlichen Bergvolk ist es vor allem ein geheimnisvoller Alter, der augenscheinlich Zauberkräfte besitzt, der sich ihm und dem Vorhaben entgegenstellt. Als sich der Ingenieur in eine Bäuerin verliebt, und diese ihren Hof aufgibt, will man die Frau als Hexe brandmarken…
Dieser österreichische Horrorfilm (Welch eine Seltenheit!) beinhaltet zwar viele Ingredenzien, die für das Genre bezeichnend sind (z.B. Hexenwahn, Aberglauben, schwarze Magie etc.), ist aber nicht in der Lage, diese in einen harmonischen Einklang zu bringen. So sind es nur Fragmente des Films, die aus dem Rahmen fallen: Die alptraumhafte Begegnung der Bäuerin mit einem scheinbar lebenden Baum und das nächtliche Duell im Teufelsmoor. Der Rest ist viel Leerlauf sowie alpenländliches Gegrummel und zudem noch mit einem allzu hoch erhobenen Ökomoral-Zeigefinger zwischen den Bildern. Alternativtitel: „Tod im November“. Mit John-Philip Law, Florinda Bolkan, Siegfried Wischnewski, Guido Wieland u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin