Wegen seiner Alpträume verschreibt sich der Geschäftsmann Jason Farmer einen Urlaub auf Hawaii. Dort kommt er einem alten Familienfluch auf die Spur: Sein Urgroßvater hat nämlich einst als Missionar auf der Insel eine polynesische Kultstätte zerstört und damit den Zorn der heidnischen Götter heraufbeschworen. Nun trifft der Fluch Jason, denn er verwandelt sich bei Vollmond in einen blutrünstigen Werwolf…
Wer sich nicht an dem betont langsamen Rhythmus dieses TV-Films stört, der wird an „Wolfsmond“ durchaus sein Vergnügen finden, denn Bruce Kessler wandelt auf den Pfaden der alten Klassiker und reiht eine typische Horrorszene an die andere. Allerdings muß man auch unumwunden feststellen, daß Kesslers Beitrag das Subgenre um keinen Schritt weiterbringt. Zu banal ist die Handlung gestrickt, und zu harmlos ist das Thrill-Moment. Die Maskeneffekte sind zwar für Fernsehstandards ganz in Ordnung, doch ist der Abstand zu „An American Werewolf in London“ riesig. Mit Robert Foxworth, Joe Penny, Barbara Trentham, Dolph Sweet u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin