Die junge, blonde Kristie ist mit einem Medienmogul der Insel Isle of Man verheiratet, hat einen geliebten Sohn namens Dylan und sollte eigentlich durch und durch glücklich sein. Dennoch gibt es einige dunkle Wolken im Leben der attraktiven Frau: So mehren sich die Zeichen, dass Dylan keinesfalls ein Kind irdischen Ursprungs ist, sondern eher der Sprößling des Teufels. Als ihre beste Freundin ermordet wird und ihr ein geheimnisvoller Taxifahrer ein uraltes Pergament übergibt, hat Kristie endlich Gewissheit...
Offenbar hat der mittlerweile 25jährige „Das Omen“ noch immer so viel Vorbildcharakter, dass sich sogar die Filmemacher von heute an ihm orientieren – oder wie sollte man sich Streifen wie „Die Prophezeiung“ (2000) oder aber „The Calling“ erklären? So darf man hier in dieser Bernd-Eichinger-Produktion die Geschichte als sattsam bekannt voraussetzen und keinesfalls etwas Neues erwarten. In technischer Hinsicht ist das Ganze zwar solide gemacht, doch auch da gilt: alles schon woanders gesehen. Als Einstieg ins Genre für jüngere Fans ist „The Calling“ durchaus geeignet, aber alte Hasen finden den Film des Debütanten Richard Caesar wohl eher so an- bzw. aufregend wie kalter Kaffee – und das trotz der flotten Erzählweise im MTV-Stil. Mit Laura Harris, Francis Magee, Alice Krige, Nick Brimble u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin