Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Philip Devlin ist ein im Dienste der CIA stehender Parapsychologe, der seit seiner Reanimation nach einem Unfall qualvolle Visionen hat. Diese führen ihn auf die Spur des Berliner Gynäkologen Dr. Wiemer, der eine merkwürdige private Entbindungsklinik leitet. Kurz vor dem ersten Treffen mit dem geheimnisvollen Arzt wird dieser von seiner Patientin Jeanne Varnier ermordet. Diese leugnet den Mord und behauptet, dass Wiemer ihr Kind an Außerirdische weitergegeben haben soll. Zusammen mit der kühl logisch vorgehenden Kommissarin Busch recherchiert Devlin in dem Fall weiter und stößt tatsächlich auf eine Spur, die schnurstracks ins All führt...

Nicht nur der Umstand, dass der Hauptdarsteller mit der gleichen Stimme wie David "Fox Mulder" Duchovny synchronisiert worden ist, rückt diesen durchweg interessanten TV-Film, der in deutsch-amerikanischer Co-Produktion für "SAT.1" entstanden ist, in die Nähe der "Akte X"-Mysterys, sondern auch die bewußt nebulös angelegte Handlung mit ihren vielen phantastischen Elementen. Da geht es um Entführungen durch Aliens, todesnahe Erfahrungen und sinistre Geheimdienste. Das Ganze ist genregerecht durchgemixt und für hiesige Verhältnisse durchaus gekonnt serviert worden. Ironische Brechungen sowie einige das Thema auf die Schippe nehmende Witze lassen "Babyraub - Kinder fremder Mächte" sogar zu einem recht kurzweiligen Vergnügen werden, das selbst keinesfalls ernstgenommen werden möchte (vgl. hierzu auch “Das Biest im Bodensee”). Im TV matted (1,6:1). Mit Jeff Meek, Nina Franoszek, Matthias Habich, Patricia Millardet u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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