Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Lee und Jane, zwei Greenpeace-Ökologen, kommen auf eine Pazifikinsel, um die Umweltverschmutzung durch eine Atomfabrik zu untersuchen. Nachdem man sich bis auf das Firmengelände durchgeschlagen hat, entdeckt man, daß dort radioaktive Abfälle in einen Vulkan gekippt werden. Dies läßt eine scheußliche Kreatur (laut Presseheft ein Außerirdischer) zum Leben erwecken…

Anthony M. Dawson, eingefleischten Fans auch unter seinem richtigen Namen Antonio Margheriti bekannt, hat sich hier wieder einmal zweier US-Kassenschlager-Vorbilder bedient und einen zumindest handwerklich ansehnlichen Abklatsch geschaffen. Wie der italienische Titel schon andeutet, handelt es sich bei den kopierten Vorlagen um „Aliens“ und um „The Abyss“. Für großangelegte Unterwasser-Sequenzen reichte wohl aber das Budget nicht aus, so daß ein Großteil des Films nur auf dem Lande spielt. Hierbei setzt Dawson auch wieder einige seiner beliebten Miniatur-Effekte ein, die besonders im pyrotechnisch feurigen Schlußteil lustig anzusehen sind. Ansonsten bietet „Das Alien aus der Tiefe“ nur mäßige Unterhaltung, weil alles zu leicht vorhersehbar ist und der aus „Aliens“ entnommene Schlußkampf Caterpillar gegen Monster unter chronischer Dummdreistigkeit leidet. Mit Alan Collins, Daniel Bosch, Juklia McKay, Charles Napier u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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