Boom, eine junge und attraktive Frau, hat eine Affäre mit dem reichen Geschäftsmann Pratan. Eines Tages zeigt er ihr jedoch sein wahres Gesicht. Brutal wird sie von ihm und seinen drei Freunden vergewaltigt. Mit Schrecken erfährt sie vom Arzt, dass sie schwanger ist. Pratan verstößt sie daraufhin und verlangt, dass sie das Baby sofort abtreibt. Boom setzt schwarze Magie ein und rächt sich fürchterlich an Pratan und seiner Familie…
Mit „Art of the Devil“ hält man endlich nach Jahren wieder einmal einen asiatischen Horrorfilm in den Händen, der sich nicht an den mannigfaltigen „Ring“-Vorbildern orientiert, sondern der an frühere Kategorie-III-Kracher aus Hongkong erinnert. So gibt es dann die allseits beliebten Zutaten „Sex, Blut und Gewalt“ in einer recht aufregend und spannend gemachten Mischung, wobei allerdings die nicht immer ganz linear erzählte Handlung schon recht stark an solche Klassiker wie „Black Magic with Buddha“ oder „Devil Fetus“ erinnert. Aber egal, besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden. Die Höhepunkte von „Art of the Devil“ sind allerdings unzweifelhaft die gorig-ekligen Todesfälle, die dramatisch hübsch überspitzt dargestellt werden und an die man noch lange zurückdenken wird. Fazit: Aus Asien kommen immer noch die schrägsten Filme. Auf DVD 16:9. Mit Supaksorn Chaimongkol, Krongthong Rachatawan, Arisa Wille u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin