Die Geister der berüchtigten Spessarträuber landen auf ihrer Suche nach einer neuen Bleibe im Schloß Sandau. Charlotte, Herrin des Familienbesitzes, hat Ärger mit einem Hotelier, der das Gemäuer in eine Luxusherberge umbauen will. Die Geister greifen Charlotte unter die Arme und können so den Besitz retten.
Der Film war zu seiner Zeit eine hochgelobte Geisterkomödie, die ihren Charme weniger aus dem Thema als aus dem Spiel von Liselotte Pulver zieht. Regisseur Kurt Hoffmann ging es in diesem Film auch weniger um die phantastischen Aspekte der Handlung, als vielmehr um augenzwinkernde Seitenhiebe auf das Leben der Deutschen zum Ende der 50er Jahre hin. Heutzutage wirkt „Das Spukschloß im Spessart“ inhaltlich angestaubt und auch handwerklich nicht mehr zeitgerecht. Die Tricks, mit denen die Geister auf der Leinwand erscheinen, sind zwar solide, aber ebenso hausbacken wie der Erzählstil Hoffmanns. Wer sich jedoch durch das auf das Enstehungsjahr begrenzte Ambiente nicht stören läßt, wird viel unfreiwilligen Humor entdecken. Mit Liselotte Pulver, Hubert von Meyerinck, Heinz Baumann, Georg Thomalla u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin