Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Sean ist ein erfolgloser Cutter beim Film. Deshalb läßt er sich dafür anheuern, ein Mercedes-Cabrio von Los Angeles nach Miami zu überführen. Auf der Fahrt gabelt er den Anhalter Nick auf, der ein seltsamer Typ zu sein scheint, denn dieser outet sich kurze Zeit später als Vampirjäger. Zusammen treffen die beiden auf eine Jugendgang, die doch tatsächlich aus besagten Blutsaugern besteht, die sich ihre Opfer am Rande der einsamen Highways suchen. Mit ihrem Anführer Kit hat Nick noch eine alte Rechnung offen...

Dies ist ein Vampir-Road-Movie, das sich ganz im Stile der dargestellten Horrorfiguren vom Blut anderer ernährt, denn hier werden nämlich solche Vorbilder wie „Vampires“, „Near Dark“, „Lost Boys“ aber auch „Hitcher – Der Highway-Killer“ bis aufs letzte Motiv ausgesaugt. Das Ganze ist dann in bester Video-Clip-Manier inszeniert und im Stakkato-Stil montiert worden, so dass man wahrlich keinen Gedanken an die (altbekannte) Geschichte verschwenden sollte. Das tut man aber doch, denn die Protagonisten sind so Abziehbilder-gleich wie anno dazumal bei „Freitag der 13.“ und Konsorten – und das schmerzt irgendwie. Heutige Horrorfans werdem „The Forsaken“ als potentiellen Kulthit handeln, doch merke: ein paar schnelle Bilder blutverschmierter Körper und ein Rundumklau durchs Genre machen noch keinen wirklich guten Film. Eigenständigkeit wäre da vonnöten gewesen. Dennoch: Ruhig mal einen Blick riskieren! Auf DVD letterboxed (1,78:1). Mit Kerr Smith, Brendan Fehr, Izabella Miko, Carrie Snodgress u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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