Lange bevor der Familie Lutz diese schrecklichen Dinge passieren (siehe: „Amityville Horror“), kommt es in dem idyllisch gelegenem Haus bereits zu einer ersten Begegnung mit dem Bösen. Sonny Montelli, Sohn einer fünfköpfigen Einwandererfamilie, wird von einem Dämon besessen und beginnt, seine Umwelt zu terrorisieren. Lediglich Pater Adamski versucht, dem Grauen mittels Exorzismus ein Ende zu bereiten.
Der sonst eher auf Politkrimis geeichte Italiener Damiano Damiani hat mit diesem Prequel (vom Inhalt her müßte dies eigentlich Teil 1 sein) ein Horrorfilm geschaffen, der erheblich spannender und bedeutend unheilsschwangerer ist als der relativ lahme Vorläufer. Das ist aber noch nicht alles, was diesen Film zum Laufen bringt: Inzestmotive geben der Handlung einen Dreh in Richtung Sleaze und Exploitation. Doch auch durch den wohldosierten Einsatz gut gelungener Spezialeffekte ist „Amityville II : Der Besessene“ recht unterhaltsam geworden. Das bittere Ende hat sich den modischen Gegebenheiten des Genres angepaßt. Mit Burt Young, Rutyana Alda, Jack Magner, Diane Franklin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin