Das Zentrum des Bösen
Teenagerin Buffy, die einst zur Vampirjägerin wurde und in Ausübung ihrer Tätigkeit die Sporthalle ihrer Highschool anzündete (siehe den Kinofilm "Buffy, der Vampirkiller"), zieht mit ihrer Mutter von Los Angeles nach Sunnydale. Der beschauliche Ort, der einst von den spanischen Eroberern "Höllenmund" genannt wurde, ist eine Art Tor zur Hölle, denn der Meister aller Blutsauger macht sich daran, die Herrschaft über Sunnydale zu ergreifen. Doch Buffy ist eine clevere Gegnerin...
Was mag wohl unzählige US-Teenager dazu bewogen haben, die TV-Serie "Buffy - Im Bann der Dämonen", dessen Pilotfilm ich hier bespreche, in den dortigen Horror-Himmel zu hieven? Keine Ahnung, denn selten habe ich einen so schwachen Fernseh-Horror gesehen wie diesen. Am auffälligsten an "Buffy - Im Bann der Dämonen" ist, dass das alles total blutleer ist (natürlich wegen der Prime-Time-Sendezeit) und somit das Genre regelrecht unterwandert wird. Doch auch die Witze und der eingebrachte Alternativ-Rock-Soundtrack sind nicht das, was man sich anfangs davon verspricht. Kurzum: "Buffy - Im Bann der Dämonen" ist langweilig, simpel gestrickt und noch nicht einmal tricktechnisch einen zweiten Blick wert. Für dennoch Interessierte gibt es die Parallel-Serie „Angel – Jäger der Finsternis“. Mit Sarah Michelle Gellar, Mark Metcalf, u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin