Jake Gray, ein von merkwürdigen Alpträumen geplagter Student, wird von seinen Freunden in das Internet-Spiel „Der schwarze Pfad“ eingeführt, was zur Folge hat, daß sich Jakes Leben daraufhin total umkrempelt: Visionen werden wahr, sein Kumpel Conrad wird zum Mörder und das Okkulte weckt plötzlich sein Interesse. Zusammen mit seiner neuen Fraundin Marisol findet Jake heraus, daß „Der schwarze Pfad“ von Teufelsanbetern dazu benutzt wird, neue Interessenten für ihre Zirkel zu gewinnen. Jake nimmt Kontakt mit der Szene auf...
Viel, viel Zeit läßt sich der Plot zu „Devour – Der schwarze Pfad“, um sich zu entfalten und zu zeigen, wohin die Reise gehen soll. Und das ist gut so, denn durch diese für heutige Zeiten ungewöhnliche Zurückhaltung darf man als geneigter Zuschauer David Winklers Film als einen kleinen, glaubhaften Okkult-Thriller genießen, der sich fast anschickt, die Geschichte von „Rosemarys Baby“ weiter zu spinnen. Das Ganze ist zwar keine Major-Produktion, doch immerhin so ansprechend in Szene gesetzt worden, daß die Spannung stetig vor sich hin köchelt und man dem soliden B-Film-Charme zur Gänze erliegt. Da zudem die Todesfälle hübsch freakig geraten sind, ist es eigentlich sehr schade, daß einfach nur noch ein Quentchen mehr Originalität fehlt, um den Film als Sleeper des Genres anzupreisen. Auf DVD 16:9. Mit Jensen Ackles, Shannyn Sossamon, Dominique Swain, Bill Sadler u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin