London. Der Detective Inspector Terry Hamilton beschäftigt sich mit zwei mysteriösen Selbstmorden, die innerhalb seines Wohnblocks geschehen sind. Bei seinen Recherchen gerät er an Doktor Stephanie Lyell, die mit dem Serienmörder Gilmore bewußtseinserweiternde Experimente durchführt. Gilmore –für Hamilton kein Fremder– gelingt es, sich in die Träume der beiden einzuklinken und ein paar Tote zu reaktivieren, die noch eine Rechnung mit Hamilton und Lyell offen haben…
Auf dem Papier hört sich das Ganze recht vielversprechend an, doch in der Umsetzung durch Vadim Jean verkommt alles zu einem verquasten Etwas, das nur noch von der konfusen Handlung am Leben erhalten wird. Erst in den letzten paar Minuten kommt ein wenig Spaß auf. Die Querverweise zu Wes Craven und seiner Freddy-Krueger-Figur sind ziemlich aufdringlich und werden nur noch von den ebenso deutlichen Parallelen zu „Das Schweigen der Lämmer“ übertroffen. Man fragt sich doch glatt, warum „Bedlam“ in Großbritannien keine Videofreigabe erhielt. Mit Craig Fairbrass, Elizabeth Hurley, Keith Allen u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin