Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein Serienmörder, der seinen Opfern, die allesamt Töchter aus gutem Hause sind, einen Seidenstrumpf um den Hals knotet, treibt im nebligen London des Winters 1902 sein Unwesen. Der Vater eines getöteten Mädchens engagiert den eigentlich nicht mehr an seiner Passion interessierten Detektiv Sherlock Holmes, der sich dann auch prompt mit Ex-Partner Dr. Watson zusammenrauft, um den Mörder zu fangen...

Der Detektiv als desillusionierter Opium-Raucher, die Straßen Londons mächtig nebelverhangen und die Szenerie insgesamt recht naturalistisch – nein, dies ist nicht „From Hell“, auch wenn die Parallelen mehr aus auffällig sind. Nach dem 2002er „Der Hund der Baskervilles“ ist „Sherlock Holmes – Der Seidenstrumpfmörder“ nochmals eine BBC-Produktion, die sich anschickt, die bereits oft betretenen Pfade etwas aufzuforsten. So wird das an Jack the Ripper erinnernde Mystery-Ratespiel auch recht modern dargeboten: mit „CSI“-ähnlichen Autopsien und eben jenen eingangs genannten „Neuerungen“, wobei man sogar feststellen muß, daß der augenscheinlich gegen den Strich gebürstet besetzte Rupert Everett in der Titelrolle doch eine gute, weil zynische Figur abliefert. Im TV matted (1,78:1). Des weiteren mit Ian Hart, Jonathan Hyde, Eleanor David u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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