Mitten in der Wüste kommt es zum Unfall eines Gefängnistransporters, so daß es für Rock und die anderen Sträflinge ein Leichtes ist, zusammen mit der als Geisel genommen Aufseherin Lacy zu fliehen. Unterwegs hört man von einem Indianer die abenteuerliche Geschichte um ein Medaillon und einen Goldschatz und – schwupps – taucht eine Geisterstadt vor ihnen auf, deren Bewohner sich nach Sonnenuntergang in Zombies und Dämonen verwandeln...
„Seven Mummies“ ist ein durch und durch nichtssagender Film, der ebenso inhaltsleer ist wie sein Spielort Wüste. Auch wenn Nick Quested sicherlich so etwas wie „From Dusk till Dawn“ oder „Ritter der Dämonen“ im Sinn hatte, herausgekommen ist bei seinem Film eigentlich nur Mist. Trotz namhafter B-Movie-Größen wie Danny Trejo, Martin Kove oder Billy Drago in Nebenrollen will keine Stimmung aufkommen, denn die betagten Westernstadt-Sets sind so steril wie das OP-Besteck aus „ER“. Hinzukommt, daß die blutigen Spezialeffekte gerade mal Home-Made-Niveau erreichen und eigentlich nur noch von den unterirdisch schlechten Martial-Arts-Einlagen übertrumpft werden. Billig, billig schreit es aus allen Ecken und der dröhnende Hip-Hop-Soundtrack ist kaum als Bereicherung anzusehen. Auf DVD 16:9. Des weiteren mit Matt Schulze, Cerina Vincent, Billy Wirth u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin