Franks Bewertung

star / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die blonde Milly, Universalerbin des reichen Vaters, wird von ihrer sadistischen Schwester Edna so mit Drogen vollgepumpt, daß sie nymphomatisch wird. Edna hofft nämlich, daß Milly so eines Tages durch einen Superorgasmus das Zeitliche segnet. Angekettet in einem goldenen Käfig, fristet Milly ihr Dasein in dem geerbten Haus, lediglich von den Besuchen ihr unbekannter Männer unterbrochen…

Jess Francos Versuch, einen psychologisierten Sexthriller zu fertigen ist –wenn man den Film mit Mainstream-Augen betrachtet– mächtig in die Hose gegangen. Von Thrill kann hier nämlich überhaupt keine Rede sein, es sei denn, man findet es spannend, eine Sexszene nach der anderen zu betrachten. So wird dem Zuschauer viel nacktes Fleisch und minutenlanges Herumgeturne geboten. Die Dialoge sind ein wahres Füllhorn voll unfreiwilliger Komik und ernstgemeinter Sprüche. Wer den Film als Jess-Franco-Fan sieht, wird wieder einmal begeistert sein von den schlecht arrangierten Sets, denn schludrigen Kamerabewegungen und den erotomanen Ergüssen des Spaniers. Als Psychothriller, geschweige denn als Horrorfilm (so sehen ihn zumindest Hahn/Jansen), ist „Die teuflischen Schwestern“ eine Niete. Mit Karine Gambier, Pamela Stanford, Jack Taylor, Eric Falk u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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