Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der junge Philip kommt auf den düsteren Landsitz der Familie Usher, um seine Verlobte Madeline zu besuchen. Dort angekommen, bittet ihn Roderick Usher, der Bruder seiner Verlobten, um die sofortige Abreise und erklärt, daß er Madeline die Heirat verweigern werden, weil das Geschlecht der Ushers unter einem Todesfluch leiden soll. Als Philip Madeline zur gemeinsamen Abreise überreden will, verfällt die Braut in eine leichenhafte Starre…

„Die Verfluchten“ ist der erste Film in der langen Reihe von Roger Cormans Poe-Adaptionen, die allesamt den Stil und die Ausgestaltung über den Inhalt heben. Dem präzisen Regiestil Cormans, der sich nicht nur in der Minimierung der Produktionskosten bemerkbar macht, ist es zu verdanken, daß die bereits oft verfilmte Geschichte nicht an Wirkung verliert. Sicherlich hilft dabei auch ein solch begnadeter Darsteller wie Vincent Price in der Rolle des Roderick Usher. Floyd Crosbys Kameraarbeit, die stellenweise einen Vorgriff auf spätere LSD-Trip-artige Schreckensvisionen darstellt, prägt dieses für das US-amerikanische Genrekino der frühen 60er Jahre innovative Werk. Heute gilt „Die Verfluchten“ als einer der ersten Klassiker des immer stärker im Kommen begriffenen Low-Budget-Horrors. Mit Vincent Price, Mark Damon, Myrna Fahey, Harry Ellerbe u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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